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Hauptgedanken

Studenten sollen sich während der Ausübung ihres Hobbys, bzw. in meinem Gitarrenunterricht gut fühlen und sich keine Gedanken betr. Infektionsrisiko machen müssen, da sich solche Bedenken auch negativ auf das Unterrichtsresultat auswirken können.

Darum möchte ich einen (wenn nicht DEN) sichersten Unterricht in der Schweiz anbieten – also lieber zu viel Sicherheit bieten, als zu wenig. Dabei bin ich als ehemaliger Informatiker / Elektroniker, der in der Vergangenheit im Biobereich gearbeitet hat, dankbar auf dieses Wissen zurückzugreifen zu können. Z.B. habe ich der derzeitigen Situation Rechnung getragen, indem ich z.B. einen Microcomputer (Arduino) plus periphere Hardware so programmiert habe, dass der CO2 Wert im Raum minütlich gemessen wird und aufgrund des Messwerts die eigens für diesen Zweck installierte Lüftung gesteuert wird. Neuerdings betreibe ich einen speziellen Luftreiniger, der auch kleinste Partikel wie Viren aus der Luft filtert permanent während des Unterrichts.

Grundsätzlich soll das Infektionsrisiko durch Schmier- (*1) und Tröpfcheninfektion(*2) signifikant minimiert werden UND es sollen starke Massnahmen zur Reduktion von Aerosolen(*3) in der Luft getroffen werden, damit eine eventuelle Virenlast schnell minimiert und möglichst rasch aus dem Raum geschafft wird.

Untenstehend sind die realisierten Massnahmen aufgeführt. In Klammern angegeben ist, welcher Art von Infektionsrisiko mit der jeweiligen Massnahme reduziert oder ausgeschlossen werden soll:

Realisierte Massnahmen

  • Trennscheibe zwischen Schüler – Lehrerbereich von 1m2 (*2)
  • Studenten bringen eigene Kabel mit (*1)
  • Kosmetiktücher stehen auf Schüler – Verstärker zur Verfügung für berührungslose Bedienung (*1)
  • Schüler fassen nichts an, z.B. öffnet/schliesst der Lehrer die Türe (*1)
  • Desinfektionsmittel (*1)
  • Berührungsloser Seifenspender (*1)
  • Mit Fuss bedienbare Abfalleimer (*1)
  • Minütliche CO2 Messung (Ziel: Unter 1000ppm halten)
  • Absaugung der Raumluft, basierend auf CO2 Messwert. Computergesteuertes Ansaugen der Raumluft und Abgabe dieser an Aussenbereich durch  Fenster
  • Luftreiniger, der Partikel bis zu 0.003 um (herkömmliche Luftreiniger wären nur 0.3 um) aus der Luft filtert. Coronavirengrösse ca. 0.08 – 0.12 um.
  • Maskeneinsatz nach behördlichen Vorgaben (*2)

Einsatz des Hochleistungsluftreinigers (IQAir HealthPro 150)

Unterrichtsräumlichkeiten in deutschen Schulen haben eine Kubatur von ca. 6.5 bis 8.5 m3 pro Studenten/Schüler. In meinem Raum stehen ca. 10.5 – 12.5 m3 zur Verfügung, was initial gut erscheint.

Allerdings würde sich eine allenfalls auftretende Virenlast in meinem verhältnismässig kleinen Raum nicht gut verteilen können, womit die Last pro Kubatureinheit (z.B. pro 1 m3) relativ hoch ausfallen würde. Ich erachte es als angezeigt, dass hier Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies hatte ich nach dem ersten Teil – Lockdown schon im Frühjahr getan, in dem ich Vorkehrungen zur Luftqualitätsmessung und Absaugung der Luft aus dem Raum getroffen hatte.

Angesichts der neuen Situation durch die 2. Welle, habe ich mich entschlossen, die Luft nicht nur abzuführen, sondern zusätzlich auch zu reinigen, was eine potentielle Virenlast sicherlich nochmals signifikant verringert.

Herkömmliche Luftreiniger sind auf Partikelgrössen, runter bis zu 0.3 Micron (Mikrometer) spezifiziert. Dies entspricht 300 nm, was ca. 3x grösser ist, als der Corona-19 Virus. Eine Marktanalyse ergab, dass IqAir Luftreiniger mit Effizienz von 99.5 % bei 0.003 (3 nm) anbietet, was also genau das ist, was ich brauchte.

Link zum Luftreiniger: https://www.medicur.ch/luftreiniger-iqair-healthpro-150